24-Stunden-Pflege: Kosten, Modelle & Vermittlung
Stand: Januar 2026
Häusliche Rundum-Betreuung durch eine Betreuungskraft im Haushalt: Was 24-Stunden-Pflege kostet, welche Modelle es gibt, wie eine legale Beschäftigung gelingt und wie Sie seriöse Vermittlung finden.
Wenn ein pflegebedürftiger Mensch rund um die Uhr Unterstützung braucht, aber im vertrauten Zuhause bleiben möchte, ist die 24-Stunden-Pflege oft die Lösung: Eine Betreuungskraft lebt im Haushalt und hilft bei Alltag, Grundpflege und Gesellschaft. alavita erklärt die Modelle klar und ehrlich – vom Entsende- über das Selbstständigen-Modell bis zur Anstellung –, zeigt die realistischen Kosten und die wichtigsten Regeln für eine rechtssichere Beschäftigung. So finden Sie eine Betreuung, die zur Familie passt, und wissen, worauf es bei Vertrag, Arbeitszeit und Vermittlung ankommt.
Drei legale Modelle im Überblick
Für eine Betreuung rund um die Uhr im eigenen Zuhause gibt es drei rechtssichere Wege. Beim Entsendemodell beschäftigt eine ausländische Agentur die Betreuungskraft und entsendet sie mit A1-Bescheinigung nach Deutschland. Bei einer selbstständigen Betreuungskraft arbeitet die Person auf eigene Rechnung mit Gewerbeanmeldung. Bei der Anstellung im Haushalt wird die Familie selbst zum Arbeitgeber. Was die Modelle unterscheidet und worauf Vertrag und Arbeitszeit achten sollten, lesen Sie unter legale 24-Stunden-Pflege.
Was 24-Stunden-Pflege kostet
Die Preise hängen von Modell, Qualifikation, Sprachkenntnissen und Betreuungsumfang ab und liegen als Orientierung meist bei etwa 2.500 bis 5.000 € monatlich. Eine häufige Variante ist die Pflegekraft aus Polen im Entsendemodell. Alle Preisfaktoren und Beispielrechnungen finden Sie unter 24-Stunden-Pflege Kosten.
Welche Leistungen die Kosten senken
Mehrere Leistungen der Pflegeversicherung lassen sich kombinieren und mindern den Eigenanteil: das Pflegegeld von 347 € bis 990 € je Pflegegrad, die Verhinderungspflege aus dem gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 € sowie der Entlastungsbetrag von 131 € monatlich. Ist noch kein Pflegegrad festgestellt, schätzen Sie ihn mit dem Pflegegrad-Rechner ein.
Kosten, Modelle & Alternativen
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Häufige Fragen
Was kostet 24-Stunden-Pflege im Monat?
Als Orientierung liegen die Kosten je nach Modell, Qualifikation und Sprachniveau der Betreuungskraft meist bei etwa 2.500 bis 5.000 € monatlich. Pflegegeld (347 € bis 990 € je Pflegegrad), Verhinderungspflege und der Entlastungsbetrag senken den Eigenanteil.
Ist 24-Stunden-Pflege legal?
Ja, wenn ein rechtssicheres Modell gewählt wird: die Entsendung über eine Agentur mit A1-Bescheinigung, eine selbstständig tätige Betreuungskraft oder die direkte Anstellung im Haushalt. Bei allen drei Wegen sind Sozialabgaben und Arbeitszeit geregelt.
Bedeutet 24-Stunden-Pflege rund um die Uhr Arbeit?
Der Begriff beschreibt die dauerhafte Anwesenheit im Haushalt, nicht ununterbrochene Arbeit. Es gelten Arbeits- und Ruhezeiten mit vereinbarten Betreuungszeiten, Pausen und freien Stunden; die Betreuungskraft ist in Rufbereitschaft.
Diese Angaben dienen Ihrer Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die Entscheidung Ihrer Pflegekasse und die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen. Angaben ohne Gewähr.
Quellen & Stand
- BMG – Leistungsbeträge der Pflegeversicherung 2026 (Kurzüberblick)
- GKV-Spitzenverband – Pflegeversicherung
- SGB XI § 37 – Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen
- SGB XI § 39 – Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson (Verhinderungspflege)
Angaben geprüft – Stand: Januar 2026. Maßgeblich sind die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen und die Entscheidung Ihrer Pflegekasse.